
Das Team Dacia Sandriders erreichte den offiziellen Ruhetag der Dakar-Rallye in einer starken Position, nachdem es beim Auftakt zur FIA World Rally-Raid Championship 2026 ein konstantes Tempo vorgelegt hatte.
Nach 3.636 zurückgelegten Kilometern traf das Team am Freitag (9.) in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, ein und belegt in der vorläufigen Gesamtwertung die Plätze eins, drei, sechs und zehn.
Besonders an Bedeutung gewann die Leistung durch das beeindruckende Ergebnis auf der sechsten Etappe, als die Sandriders einen Doppelsieg (1–2) einfuhren und damit die Führung des Teams festigten. Mit sieben Etappen und weiteren 4.343 Kilometern vor sich bleibt der Kampf weiterhin offen, ohne Raum für Nachlässigkeit.
An der Spitze der Gesamtwertung liegt der Katarer Nasser Al-Attiyah zusammen mit Beifahrer Fabian Lurquin. Das Duo hatte nach der zweiten Etappe die Führung übernommen, fiel jedoch am Dienstag aufgrund von zwei Reifenschäden auf den zehnten Platz zurück. In den darauffolgenden Tagen folgte die Reaktion mit der zweitschnellsten Zeit am Mittwoch und dem Sieg auf der sechsten Etappe, was ausreichte, um die Führung mit einem Vorsprung von 6 Minuten und 10 Sekunden zurückzuerobern.
Mit diesem Ergebnis nähert sich Al-Attiyah einem historischen Meilenstein: Er ist nur noch einen Etappensieg davon entfernt, den Rekord von 50 Etappensiegen bei der Dakar einzustellen, der derzeit von Stéphane Peterhansel und Ari Vatanen gemeinsam gehalten wird. Der Sieg auf der sechsten Etappe markierte zugleich die 19. Dakar in Folge, bei der der Fahrer mindestens eine Etappe gewann, und unterstreicht seine Konstanz im Alter von 55 Jahren.

Ein weiterer großer Name im Team ist Sébastien Loeb, der gemeinsam mit Beifahrer Édouard Boulanger antritt. Nach sieben erzwungenen Reifenwechseln in den ersten sechs Etappen hat das Duo in der zweiten Woche noch Boden gutzumachen, liegt derzeit jedoch auf Rang sechs der Gesamtwertung, gestützt durch den ersten und zweiten Platz des Teams am Freitag.
Der brasilianische Weltmeister Lucas Moraes bestreitet sein Wettbewerbsdebüt für die Dacia Sandriders und teilt sich das Fahrzeug mit Beifahrer Dennis Zenz in ihrer ersten gemeinsamen Saison 2026. Trotz anfänglicher Rückschläge zeigte das Duo bereits sein Potenzial mit zwei Top-vier-Etappenzeiten und beendet die erste Woche auf dem zehnten Gesamtrang.
Das Quartett des Teams wird von den Spaniern Cristina Gutiérrez und Pablo Moreno komplettiert, die sich ebenfalls nach Schwierigkeiten zurückkämpften. Nachdem sie nur 11 Sekunden an einer persönlichen Etappenbestzeit vorbeigeschrammt waren und Reifenschäden erlitten hatten, erholte sich das Duo und startet die Schlusswoche innerhalb der Top 15 der Gesamtwertung.
Mit dem Eintritt in die entscheidende Phase des Rennens halten die Dacia Sandriders vier konkurrenzfähige Fahrzeuge im Feld und bleiben einer der Hauptakteure der Dakar 2026 – in einem Wettbewerb, der bis zum letzten Kilometer Spannung verspricht.
Quelle und Bilder: Dacia. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
